Archives for 7 Sep,2017

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Grün wie der Frühling

Die Sonne scheint – der Frühling kommt. Oder eher Grünling ? Für den perfekten Start in die „wärmere“ Jahreszeit präsentiere ich euch für den März einen grünen Smoothie, der es in sich hat!

Wir hatten in der Vergangenheit schon einen grünen Smoothie für die kalten Tage, warum dann nicht auch einen, wenn es wieder wärmer wird? Der März ist da, Spinat und Grünkohl können nun frisch geerntet und lokal gekauft werden. Warum das Ganze nicht in den Mixer werfen, anstatt aufwendige Rezepte nachzukochen? Und nein, was ihr jetzt macht ist nicht kochen. Es nennt sich zaubern. Mit dem Rührstab… Naja lassen wir das.

Rohkost ist bekanntlich sehr gesund, da beim Kochen ein großer Teil an Spurenelementen und Vitaminen verloren geht.
Wir pimpen das Ganze aber noch weiter und zeigen Euch ein frisches, gesundes Getränk!

Man nehme:

  • 50g Grünkohl
  • Eine Handvoll Blattspinat
  • 1 Banane
  • 1/4 Gurke
  • 200ml Wasser

Tipp : Geriebene Muskatnuss zaubert einen spannenden Touch!

Die Banane gibt dem Ganzen noch zusätzlichen Geschmack und bietet eine gute Kohlenhydrat-Grundlage. Die Gurke, zusammen mit dem Wasser, sorgt für eine gute Trinkkonsistenz.

Dann alles kurz in den Mixer und schon kann der warme Frühlingstag mit dem gebührenden Getränk gefeiert werden!

 

Bis zum nächsten Mal

Euer Philip

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Meet. Suffer. Accomplish!

133 Verrückte auf vier Kilometern mit zwei Trainingseinheiten, mitten in einer mir unbekannten Stadt. Wie heißt es doch so schön? LÄUFT!

Mit „besseren“ Voraussetzungen hätte ich am Dienstag den 25. April beim 14. City Night Run Aschaffenburg kaum aufwarten können. Der letzte Run ist fast drei Wochen her, ich bin müde vom Arbeitstag und habe mir knapp 15 Minuten vorher noch eine Mahlzeit reingeschoben. Offensichtlicher kann ich mich kaum als Anfänger outen. Nachdem ich erst einmal die Seitenstraße des Treffpunkts verfehlt habe, erreiche ich auch endlich das Studio von Coach Jörg Oberle , der den Run ins Leben gerufen hat und ihn seitdem organisiert.

Eine erstaunlich große Menschenmenge erwartet mich, alle vollausgerüstet für den Lauf. Viele tragen City Night Run Shirts, deren Erlös zum Teil gespendet wird. Alles da, von jung bis alt – selbst einen Vierbeiner hat‘s gepackt.

Ich muss mich allerdings erstmal umziehen. Dank des perfekten Timings höre ich, wie gerade zum Gruppenfoto aufgerufen wird und es dann auch gleich losgehen soll. Also zack, umgezogen, Handschuhe an (meine Händchen sollen ja nicht bei 5°C frieren) und raus.

Jörg macht zu Beginn kurz einige organisatorische Ansagen, unter anderem wo wir uns zu den zwei Workouts der ersten 4 Km Etappe treffen, falls sich jemand verirrt und dass wir doch bitte wegen der Baustellen etwas aufpassen sollen. „Wir laufen ein vergleichsweise langsames Tempo, damit auch jeder mitkommt. Wer möchte, kann auch die zweite 4 Km Etappe mit weiteren zwei Workouts laufen.“ Klar, denke ich, also 8 Km werde ich doch wohl schaffen. Einer der Veteranen meint gutmütig „gar keine lange Strecke, aber es sind die Workouts, die richtig reinhauen!“. Ein Satz, der mir in Erinnerung bleiben wird…

Wir stellen uns auf – PENG! Auf geht’s! Gleich nach den ersten 20 Metern wird die Gruppe auf Grund einer engen Baustelle in die Länge gezogen. Da ich keinen der Läufer kenne, geselle ich mich zu den vorderen Sportlern und komme tatsächlich trotz des „vergleichsweise langsamen Tempos“, das mich nach ein paar Kurven doch etwas schnaufen lässt, mit einem der Mitläufer ins Gespräch. Es ist schon erstaunlich, dass man trotz einem nicht gerade milden Verlangen nach Luft noch die Puste hat, um sich zu unterhalten. Vielleicht ist das Tempo doch langsamer, als gefühlt.

Wir überqueren eine große Straße und als einer der Ersten wäre ich sofort falsch abgebogen. Gut, dass mein Gesprächspartner den Weg weiß. Es geht raus auf einen riesigen Wiesenplatz, um den herum wir uns alle aufstellen. Jörg geht in die Mitte und beginnt das Programm. Schon nach kurzer Zeit geht jegliches Zeitgefühl verloren, das einzige was zählt sind die nächsten Sekunden. Kängurus, Ausfallschritte, alles dabei. Als „Pause“ darf man zwischendrin kurz auf der Stelle hüpfen. Als jemand, der sich trotz wenig Sport doch für recht sportlich hält, kommt die Ernüchterung wie eine Faust ins Gesicht. Ich merke nicht nur sehr schnell, WO ich Muskeln habe, sondern auch, wo ich KEINE habe.

Irgendwie schaffe ich es mich kurz umzuschauen, ohne aus dem Rhythmus zu kommen. Ich bin in der Hinsicht zwar nicht der einzige, aber definitiv einer der wenigen: Viele hartgesottene Läufer (jünger UND älter) stecken die Übungen weg, ohne die Miene zu verziehen.

„Uuund weiter geht’s!“ Ich stoppe mit der Übung und schnaufe wie ein durch Tiefschnee getriebenes Pferd. Gefühlt langsam kommt das Gefühl wieder zurück in Oberschenkel und Waden. „Gar nicht so schlecht, oder?“ Zur Antwort schnaufe ich Christian, meinem frischgewonnenen Laufpartner, schwer zu. Er grinst nur. Die ersten Schritte zurück zur Laufetappe fühlen sich an, als hätte ich kaum Kontrolle über meine Beine. Läuft. Mehr oder weniger…

Weiter geht’s, quer durch die Stadt, hoch, runter, links, rechts. Erstaunlich angenehm ist das Laufen nach dem Workout. Ich frage mich nur, ob ich die nächste Session überlebe, ohne dass meine Beine nachgeben und ich den anderen 132 vom Boden aus zusehen darf.
Wir kommen um eine Ecke und fließen wie ein Bächlein auf einen großen Platz. „Alle Reihen bilden, wie bei der Bundeswehr!“
Eher wie im Kindergarten. Funktioniert ähnlich gut. Aber die Stimmung ist super, es wird geschnauft, gelacht, sich aufmunternd zugenickt. Wildfremde Menschen, vereint in einer Mission: Die nächsten 5(!) Minuten überstehen.

Jörg lässt auch nicht lange auf sich warten. Bereits die erste Übung lässt meine Beine verkrampfen und mich gefühlte 20 Kilo schwerer werden. Ich muss an mögliche Treppen auf der Etappe denken. Die werde ichwahrscheinlich dann wie ein 7 Monate altes Baby meistern. Auf allen Vieren.

Die Musik ist stetig begleitet von allgemeinem Schnaufen, auch anderen sind die Anstrengungen deutlich in der Ausführung der Übung anzusehen. Während die einen die Kniesprünge im Takt der Musik machen, gönnen sich die ein oder anderen (ich!) je einen Atemzug zwischen den Sprüngen.

Das Zeitgefühl hat sich vollends verabschiedet, ebenso wie das Gefühl in meinen Beinen. Es könnte 20°C draußen sein, ich würde nichts merken. Meine Sachen sind völlig durchgeschwitzt. Der Drang aufzuhören wird unbeschreiblich, Schmerzen durchziehen bei jeder Bewegung meinen Körper. Wie instinktiv schaue ich mich um, versuche vergeblich jemanden zu entdecken, der aufgegeben hat. Vergeblich. Keiner will der Erste sein. Also beiße ich die Zähne zusammen und aktiviere das letzte Stückchen Etwas, das nicht mal mehr als Reserve gelten könnte. Inmitten von Dutzenden anderen sich bis an die Grenze zu pushen kann schon ziemlich motivierend sein!

Irgendwann hat die Tortur ein Ende. Beine ausschütteln, weiter. Hoffen, dass keine Treppen kommen… Die ausgleichende Bewegung beim Laufen erscheint nach den Übungen wie eine Massage aus dem fernen Orient. Irgendwie setze ich mich wieder an die Front. Die Frage, ob ich die 8 Km laufe, hat sich erübrigt. Aber ich will verdammt sein, auf den letzten paar Metern Schwäche zu zeigen. Ich schließe zu Jörg auf und frage ihn (mit gelegentlichen Atempausen) über den City Run aus.

Viele Teilnehmer kommen tatsächlich gar nicht aus der Stadt, sondern fahren extra für den Run nach Aschaffenburg. Und die Zahl wächst von Mal zu Mal. Viel Mundpropaganda, meint er. Er kann auch noch mit einem „Funfact“ aufwarten, als ich meine, dass das doch mal eine tolle Sightseeing-Methode ist. Christian (mein Motivationstier, das zugegebenermaßen im Gegensatz zu mir regelmäßig läuft) kommt aus Aschaffenburg und hat oft von einer bestimmten Kneipe gehört, die er allerdings nie gefunden hat. Während eines Runs hat er sie dann zufällig gesehen – und geht seitdem regelmäßig ein und aus.

„Wer genug gelaufen ist, der kann vorne nach rechts abbiegen. Wer noch Puste für weitere 4 Km hat, läuft mit mir nach links!“ Jörg wendet sich mir zu. „Wie sieht’s bei dir aus? Bist du dabei?“ Mein Blickausdruck ist Antwort genug. Er lacht.
„Sorry, das nächste Workout würde ich nicht überstehen, das da ist mein Ziel. Aber es war super geil!“ Wir schlagen im Rennen ein. „Freut mich, cool, dass du da warst!“

Und damit biege ich ab, gefolgt von dem ein oder anderen, der ebenfalls seine physische Grenze erreicht hat. Trotz der Schmerzen, trotz der fehlenden Kontrolle über meine Beine, trotz der pitschnass geschwitzten Klamotten: Leider geil. 10/10 – would do again!

Euer Konstantin

Bilder von Ingo Janek: www.it-foto-janek.de

14. City Night Run Aschaffenburg

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Workout Tipps für das Wochenende

Ich muss gestehen, eigentlich hatten wir bereits einen Beitrag mit den Workout Tipps für das Wochenende vorbereitet. Nach intensiver Recherche und Studium der Wettervorhersage lag der Fokus hierbei auf Indoor-Aktivitäten.

Noch Beginn der Woche sah es nämlich stark nach Regen und milden 18 Grad aus. Jetzt könnten wir uns darüber ärgern, dass wir noch mal einen komplett neuen Beitrag mit Ideen und Inspirationen für Euer Workout schreiben müssen oder aber wir sind einfach dankbar, dass der Wetterfrosch mal wieder falsch lag und wir das bisschen Sommer das uns in Deutschland dieses Jahr geschenkt wird doch noch ausnutzen können.

20 Grad, Sonne und 0 % Regenwahrscheinlichkeit

Mit der Gefahr, dass der Wetterbericht in den nächsten 24 Stunden wieder alle Planungen über den Haufen wirft, wollen wir Euch dennoch einige richtig coole Workout Tipps für das kommende Wochenende in unserer wunderschönen Landeshauptstadt liefern. Gemeinsam mit dem @Merkurist haben wir bereits letzte Woche nach Euren Lieblingslocations zum Outdoor-Training gefragt und ergänzen diese Sammlung an dieser Stelle um ein paar persönliche Highlights. Garantiert ist hier für jeden etwas passendes dabei, um anstatt auf der Couch bei Netflix & Chill doch lieber raus zu gehen und ein geiles Workout durchzuziehen.

Wir stellen vor, unsere…

Top 5 Workout Locations für dieses Wochenende

Kurpark – der Evergreen am Bowlinggreen

Der mit Sicherheit beliebteste und schönste Ort in Wiesbaden zum Joggen, Walken oder Freeletics machen. Durch die verschiedenen Abzweigungen lassen sich Route und Intensität individuell gestalten. Wer es lieber gemütlich mag, genießt den Ausblick auf das Kurhaus und den davor liegenden Teich und dreht kleine, etwa 10 Minuten dauernde, Runden innerhalb des Parks. Für die hartgesonnenen geht der Weg weiter aus dem eigentlichen Park, den Aukamm hoch bis nach Bierstadt – inklusive Steigung, die es in sich hat.

Als Workout Platz eignen sich die großen Grasflächen im Kurpark perfekt für das ein oder andere Bodyweight Workout oder für eine kleine Partie Badminton.

Neroberg- alles für den Ausblick

Viele Wege führen zum Neroberg. Je nach gewünschter Steigung lassen sich verschiedene Routen hoch zu dem Aussichtspunkt der Stadt planen. Egal, für welchen Weg Du Dich entscheidest, der Ausblick am Ziel wird auch das härteste Workout vergessen machen.

Calisthenics-Park am Schlachthof – Spielplatz für Erwachsene

Erst diesen Sommer wurde der Calisthenics-Park unmittelbar am Schlachthof in Wiesbaden eröffnet und ist bereits jetzt einer der beliebtesten Orte für ein Training ohne viel Gedöns – egal ob alleine oder in der Gruppe. Bei der Trendsportart Calisthenics geht es hauptsächlich darum, sich nur mit Hilfe des eigenen Körpergewichts in den verschiedensten Varianten an Stangen zu hängen, zu ziehen oder zu halten. Auf alle Fälle mindestens einen Versuch wert!

Hier bekommt Ihr einen Eindruck von der Eröffnung des Parks in Zusammenarbeit mit den Bar-Lappen Wiesbaden.

Beachvolleyball-Feld Sportplatz Bierstadt

Neben weiteren Beachvolleyball-Feldern bietet der Court am Sportplatz in Bierstadt eine ruhige und gepflegte Anlage für etwas Sommer-Feeling. Ladet Eure Freunde ein und liefert Euch ein heißes Match oder spielt einfach etwas im Sand herum und genießt die Sonne 😉

Basketball Court am Gymnasium am Mosbacher Berg

Bock auf ’ne Runde 3 gegen 3? Oder doch lieber nur ein paar Körbe werfen und ganz laut „KOOOBEEEE“ rufen? Ganz egal, denn hier finden sich immer spontan Mitspieler mit denen man entweder gemeinsam eine Runde zockt oder genügend Möglichkeiten, um sich an einen eigenen Korb zurückzuziehen.

Sportplatz am Kleinfeldchen

Laufbahn, Kunstrasenfeld, Gummi-Bolzplatz und noch mehr. Schier unzählige Möglichkeiten finden sich am Sportplatz direkt neben dem Schwimmbad am Kleinfeldchen. Vielleicht zählt er ja auch deshalb als Geheimtipp für Freeletics-Liebhaber…

Rheingauer Weinwoche

Und zu guter letzt: das Weinfest in Wiesbaden oder ganz offiziell die Rheingauer Weinwoche. Nach getaner Arbeit lässt es sich hier an den letzten beiden Tagen in diesem Jahr auf dem Marktplatz bei einem Glässchen Wein richtig gut entspannen. Alternativ kann man das Workout auch weglassen und direkt in Richtung Rathaus ziehen 😉

PS:Falls Ihr Euch nun für ein (oder mehrere) Ideen entschieden habt, Ihr aber noch nach dem passenden Sportpartner zum mitmachen sucht: Wir kennen da ’ne ganz geile App 😉
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How to win 30.000 Euro in 6 minutes!

…oder wie wir den StartUp Slam Funke mit nach Hause brachten.

Der Applaus hallt durch den Raum, ein Name ertönt. „UrbanX bitte zu mir!“. Was bereits wie die Siegerehrung klingt, ist das Startsignal für UrbanX beim StartUp Slam Funke in Mainz. Der Slam wird bereits zum vierten Mal in Mainz ausgetragen. In Sachen StartUp Förderung hat Mainz somit einiges zu bieten, was auch die Begrüßungsreden von der Ministerpräsidentin Malu Dreyer und des Wirtschaftsdezernenten Christopher Sitte unterstrichen wird.

Jenny von bigFM schaut erwartungsvoll zu Tilman, um ihm das Mikro zu übergeben. Dieser kommt, lässig einen Basketball dribbelnd, auf die Bühne. Und beginnt. „Einen wunderschönen Abend!“ wünscht er zur Begrüßung den Zuschauern.

Eine von vielen genialen Ideen

Wie und ob er tatsächlich wunderschön ist, wird sich noch zeigen, dachte ich mir. Die anderen StartUps hatten bereits präsentiert. Berries, eine App, die das Investieren zum Alltagsgeschäft machen will. Kullo als ein Verschlüsselungsdienst, der die digitale Kommunikation in Zeiten, bei denen Hackerangriffe nahezu zur Tagesordnung gehörten, sicher machen will. TJATI mit der Idee eines alternativen Kaufberaters, welcher nicht aus Onlineseiten oder Beratern vom Fachhandel besteht, sondern aus dem Bekannten, der ein Produkt empfiehlt und dafür eine Prämie kassiert. Und zum Schluss nun wir. Das Beste kommt zum Schluss, witzeln wir bereits. Ob wir auch von den Zuschauern so gesehen werden?

Wir, die mit unserer App, vielmehr unserer Vision, den Sport revolutionieren und im Rahmen des Gründerwettbewerbs nun Jury und Publikum überzeugen wollen. Die anderen Startups bekamen allesamt hohe Punktzahlen. Schilder mit 7ern, 8ern und 9ern wurden von der Jury hochgehalten. Unter anderem von Juroren wie Tilman Au aus dem Vorstand des Initiators „StartUp Netzwerk Mainz e.V.“, oder Mike Walber von der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz. Außerdem hat ein Dezibelgerät den Zuspruch der Zuschauer gemessen. Die Namensverwandschaften waren schon einmal gute Voraussetzungen: Nicht nur unser Frontmann und der Vorstandsvorsitzende des Netzwerks sind Namensvettern – zur Afterparty tritt nach dem Slam die Urban Club Band auf.

Bei UrbanX geht es um Sport in seiner Reinform

Doch unser Tilman lässt sich nicht beirren. Macht erstmal Stimmung. „Ich hoffe, wir haben ein paar Sportler heute hier?!“ Johlen aus der Menge. Der Anfang war schon mal gut. „Bei UrbanX geht es um Sport. Sport in seiner Reinform. Sport in der Gemeinschaft.“ Ich schaue mich um. Interessierte Gesichter. Eines sehr unterschiedlichen Publikums. Hier waren Sportschuhe zu sehen, dort Anzug und Krawatte. Hier ein T-Shirt, dort ein auffallendes Kleid. Männer, Frauen, alt, jung – alles bunt gemischt. Und alles schaut zu Tilman, der auf der Bühne seine Geschichte erzählt. Ob wir uns erinnern würden, wie wir als Kinder Sport gemacht haben. Alleine durch die Gegend joggen? Pah. Als ob ein Kind früher alleine draußen spielte. Mit Freunden treffen und auf der Straße kicken, das hat Spaß gemacht. Aber warum geht man denn dann heute alleine ins Fitnessstudio? Läuft alleine durch den Wald? Zeit und Verfügbarkeit. Das Problem, das UrbanX löst, wenn es darum geht, in der Gemeinschaft Sport zu treiben. Erinnert mich etwas an Netflix. Warum boomt es so stark? Weil es jederzeit verfügbar ist. Und das ist die Sportsgruppe, sind der Kumpel oder die beste Freundin nicht immer. Besonders dann nicht, wenn man spontan mal eine Stunde frei hat. Oder wenn man selbst es nicht zum Vereinstraining schafft, weil der Boss einem last-minute einen Stapel Arbeit auf den Tisch geknallt hat.

Im übertragenen Sinn könnte UrbanX das Netflix für Sport werden, denke ich mir. Oder auch eine Art Sport Tinder, weil man ja viele neue Leute kennenlernen kann. Am Rande meines Blickfelds erhascht eine Bewegung meine Aufmerksamkeit. Jenny ist von ihrer Couch aufgestanden und tastet sich schrittweise zu Tilman vor. Die sechs Minuten, die jedes Startup für den eigenen Slam hat, scheinen um zu sein. Doch Tilman lässt sich nicht beirren und beendet gelassen seinen Vortrag. „Wir haben also eine Plattform von Sportlern für Sportler erschaffen, wir hoffen, dass ihr am Start seid, wir wollen, dass ihr mit uns auf die Reise geht und Sport mit uns revolutioniert!“ Ein gelungenes Schlusswort, wie ich finde. Applaus brandet auf, Jubel ertönt. Das Lärmmessgerät zeigt 109. Mehr als die anderen hatten! Allerdings hat das keinen Einfluss auf die Bewertung. Jetzt kommt die Jury dran. Die Sekunden ziehen sich. Dann werden die Karten in die Höhe gehalten: Wir liegen vorn! Wir haben tatsächlich die höchste Punktzahl von allen Teilnehmern. Doch das Team ist noch zu angespannt für ausgelassene Freude. Nun hängt alles von den Stimmzetteln des Publikums-Voting ab.

Warten, warten und… GEWINNEN

Die Auszählung dauert gefühlt eine halbe Ewigkeit. Zehn Minuten später treffen die Ergebnisse ein. Wir stehen wie auf glühenden Kohlen und schauen gespannt auf die Bühne. „Auf dem vierten Platz…“ der Name einer unserer Kontrahenten fällt. Wir werfen uns aufmunternde Blicke zu. Den dritten Platz besetzt ebenfalls ein anderes Startup. „Das doofe beim zweiten Platz ist, dass dann jeder weiß, wer gewonnen hat…“ meint Jenny. Das ist in der Tat doof. Wie man das wohl umgehen könnte Ein Name reißt mich aus meinen Gedanken. Es war nicht unserer. Wir haben gewonnen! Und brechen in Jubel aus.

Fallen uns in die Arme, verteilen High Fives und klatschen uns alle gegenseitig auf die Schulter. Sieger des StartUp Slams. Im Freudentaumel werden wir auf die Bühne gebeten, Malu Dreyer überreicht uns den Scheck über 30.000 Euro und wir müssen für die Pressefotografen posieren. Ein Wahnsinnsgefühl, das wir genießen!

Die Idee der Social Sports App hat abermals überzeugt. Und das als Wiesbadener in Mainz. Ein großartiger Energiepush, der uns wieder darin bestärkt, mit Vollgas an unserer Vision zu arbeiten!

Euer Konstantin

 

Mehr Infos zu unserem Gewinn beim Funke StartUp Slam findet Ihr hier:

 

 

 

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Sind die Deutschen Sportmuffel?

Diese Frage klingt zunächst einmal recht provokativ und lässt bereits einen gewissen Ansatz vermuten. Doch tatsächlich ist diese Frage wertfrei gestellt und soll aus reinem Interesse untersuchen, ob und wie oft wir Deutschen eigentlich so Sport treiben. Na gut, vielleicht ist sie nicht komplett wertfrei – wir sind hier einfach alle zu sehr Sportler, als dass wir nicht insgeheim jeden Nicht-Sportler umgehend konvertieren wollten.

Rein vom Gefühl her könnte man meinen, dass sich in Deutschland recht viel bewegt wird. Egal, wo man hin geht, ein paar Jogger hier und ein paar Radfahrer da kommen einem immer entgegen. Auch ein gewisser Anteil von Vereinssportlern im Freundeskreis ist eigentlich überall vertreten. Woher kommt also diese freche Frage, ob die Deutschen Sportmuffel seien?

30 Millionen Deutsche machen nie Sport

Schaut man sich aktuelle Statistiken an, wird relativ schnell deutlich, dass die Anzahl von Personen die nie Sport treiben heraus ragt. Im vergangenen Jahr waren das in etwa 30 Millionen Menschen. Im Kontrast hierzu stehen 10 Millionen mehrmals wöchentlich sportlich Aktive und 15 Millionen Personen, die sich immerhin mehrmals im Monat sportlich betätigen.

Befragung von Deutschen zur Häufigkeit von sportlicher Betätigung

Ich muss zugeben, dass mich dieser große, grüne Balken zunächst etwas überrascht hat. Fast ein Drittel der in Deutschland lebenden Menschen soll wirklich nie Sport machen? Wie ist das denn möglich bei all den Joggern, Fahrradfahrern und Vereinssportlern? Und weshalb ist mein Fitnessstudio dann jedes Mal so dermaßen überfüllt, dass man sich nur noch noch auf dem Laufband frei bewegen kann? Vielleicht liegt es daran, dass diese Statistik auch die „Keine Angaben“-Antworten in diese Zahl mit einbezieht oder daran, dass wir eventuell doch gar nicht so sportlich sind wie ich dachte…

USA hängt Europa ab

Ein internationaler Vergleich muss also her. Um eine Aussage über die tatsächliche Sportmuffeligkeit in Deutschland treffen zu können, schauen wir uns die Daten von anderen europäischen Ländern an und damit das ganze auch rund wird, packen wir unsere Freunde aus den USA noch mit drauf.

Angefangen mit den US-Amerikanern lässt sich nichts gutes vermuten. Satte 48% der US-Bevölkerung gab an in 2016 mehrmals pro Woche Sport zu treiben. Bei einer Einwohnerzahl von 323 Millionen macht das in etwa 155 Millionen regelmäßige Sportler. Beeindruckend. Könnte also doch etwas dran sein an dem Titel dieses Beitrags? Das können und wollen wir nicht so stehen lassen und wagen einen Blick zu unseren Nachbarn nach Österreich. Hier geben 28% der Einwohner an regelmäßig Sport zu treiben und 31% sich nie sportlich zu betätigen. Das gibt Hoffnung.

Befragung von US-Amerikanern zur sportlichen Betätigung

Im europäischen Vergleich findet sich Deutschland ziemlich genau im Mittelfeld wieder. Länder wie Irland und Schweden stehen an der Spitze mit über 20% der Bevölkerung die sehr regelmäßig Sport macht. Am anderen Ende der Tabelle finden sich Italien und Griechenland mit weniger als 5% regelmäßiger Sportler und sogar weit über 50% der Einwohner die nie sportlich aktiv sind wieder.

Wir können also behaupten, dass wir hier in Deutschland gar nicht so faul sind wie zunächst befürchtet. Etwas Aufholbedarf besteht zwar noch, aber alles in allem können wir mit Freude feststellen, dass wir Deutschen definitiv keine Sportmuffel sind!

 

Quellen: Statista.de, ec.europa.eu

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Monday Motivation Playlist

Schon wieder Montag und heute fällt es uns besonders schwer die nötige Motivation für das so dringend nötige Training zu finden. Einige von uns spüren immer noch die Nachwehen vom Wochenende und wieder andere gehen bei den wenigen Sonnenstrahlen lieber mit der Freundin Eis essen. Passend zum Soundtrack gibt’s hier noch ein paar Trainings-Ideen – zum Beispiel für ein Bodyweight-Workout.

Wir sagen: Das hilft ja alles nichts! Wir brauchen heute mal etwas extra Motivation und falls es Euch genauso geht, haben wir hier für Euch die ultimative Motivations Playlist (Teil 1) für ein gelungenes Workout zusammengestellt.

Zu Beginn des Workouts

Red Hot Chili Peppers – Can’t stop
Ein Klassiker unter den Pump-Up Songs von den Jungs aus Kalifornien. Als Einlauflied von Vitali Klitschko als Motivationshit bewiesen, bietet es den perfekten Start für ein gutes Training.

 

Lupe Fiasco – The Show Goes On
Die Show muss immer weiter gehen. Ganz egal, wie müde du noch vom Wochenende bist, dieser Track bringt Dich dazu Dein Workout gnadenlos durchzuziehen.

 

DJ Felli Fel, Diddy, Akon, Ludacris, Lil Jon – Get Buck in Here
Richtig guter Hip-Hop/Elektro Mix bei dem man nicht anders kann als Gas zu geben.

 

Mando Diao – Down in the Past
Für einen kleinen Tempowechsel sorgen Mando Diao. Ein schneller, rockiger Song, der sich hervorragend für schnellere Läufe eignet.

Die Motivation für den Trainingshöhepunkt

DMX – Get It On the floor
Langsam wird es Zeit, um zum Trainingshöhepunkt zu kommen. Und das geht kaum besser als mit DMX.

 

DJ Khaled, Ludacris, Snoop Dogg, Rick Ross, T-Pain – All I Do Is Win
Warum trainieren wir? Warum stecken wir überhaupt Arbeit, Schweiß und Leidenschaft in irgendwas das wir tun? Natürlich um zu gewinnen!

 

Drake feat. Lil Wayne – Right Above It
Sind wir mal ehrlich: Ein wenig Drake gehört einfach in jede motivations Playlist, oder? Gemeinsam mit Lil Wayne bringt Dich der kanadische Rapper auf Hochtouren.

 

Bon Jovi – Runaway
Um das Ganze nicht zu Hip-Hop lastig zu machen… Ach, wen interessiert’s?! Bon Jovi geht einfach immer!

 

Zayde – Champion
Ich denke, der Titel sagt hier bereits alles.

 

Axwell Ingrosso – More Than You Know
Ziemlich aktueller Elektro-Hit, der nochmal etwas Pepp in Dein Workout bringt.

Das Workout-Finale

Kany West – Power
Jetzt heißt es durchhalten bis zum Schluss! Stellt Euch vor, wie Ihr irgendwann in einer Parfum Werbung als Sieger über das Spielfeld stolziert und den Pokal auf den Schultern tragt. Das kommt nicht von ungefähr! Dafür musst Du jetzt durchziehen! Pure Motivation!

 

Cedric Gervais – Molly (Radio Edit)
Die 126 Beats pro Minute zwingen Dich quasi dazu, Deinen Körper zu bewegen.

 

Jason Derulo – Swalla
Dass man auch beim Training nicht immer alles zu ernst nehmen soll zeigt uns hier Jason Derulo. Dieser Hit sorgt für die nötige Gelassenheit.

 

Bonez MC, RAF Camora – Palmen aus Plastik
Passende Beats, um das große Finale einzuleiten.

 

Meek Mill feat. Rick Ross – Ima Boss
Zur Krönung Eures Workouts und der erfolgreichen Überwindung des inneren  Schweinehundes könnt Ihr dieses Lied noch einmal richtig aufdrehen und die letzten Sätze durchziehen!

 

Dein absoluter Lieblingssong war dieses Mal nicht dabei? Dann teil ihn uns ganz einfach in den Kommentaren mit und vielleicht schafft er es ja in Teil 2 unserer #mondaymotivation playlist.

 

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Wednesday-Workout

Wir wissen, dass es manchmal schwer werden kann, neue Trainings-Ideen zu finden, neue Reize zu setzen oder einfach mal etwas neues auszuprobieren. In unserer neuen Reihe wollen wir Euch deshalb jeden Mittwoch ein neues Workout Programm vorstellen, das Euer Training mit neuen Inspirationen versorgt. Die Schwerpunkte liegen jede Woche auf ganz unterschiedlichen Aspekten, so dass für jeden etwas dabei ist. Heute wollen wir quasi passend zum Start dieser Reihe mit einem Basis-Workout beginnen.

Kurz gesagt: Einfache Standard Übungen, für die Ihr lediglich Euer eigenes Körpergewicht braucht. Das geniale an diesen Übungen ist, dass sie sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene perfekt geeignet sind, sich in ihrem Schwierigkeitsgrad variieren und somit optimale Effekte erzielen lassen. Und wenn Euch das alleine viel zu langweilig ist, dann schaut einfach mal auf urbanxapp.com rein und findet Sportpartner in Eurer Umgebung.

Die Übungen

Squats


Nice Basic Übung um warm zu werden. Beine schulterbreit auseinander, Rück gerade lassen und dann langsam mit dem Po so weit es geht nach unten (mindestens 90 Grad) gehen.

  • 10 – 15 Wiederholungen, 3 Sätze

Lunges (rückwärts)

Zum Start gerade stehen und Beine in etwa schulterbreit auseinander. Anschließend einen Ausfallschritt nach hinten machen. Position kurz halten und wieder zurück in die Ausgangsstellung gehen.

  • Etwa 10 – 15 Wiederholungen pro Bein, 3 Sätze

Lunges (seitwärts)

Zum Start gerade stehen und Beine in etwa schulterbreit auseinander. Anschließend einen Ausfallschritt zur Seite machen. Position kurz halten und wieder zurück in die Ausgangsstellung gehen.

  • Etwa 10 – 15 Wiederholungen pro Seite, 3 Sätze

Pushups (Liegestütze)

Möglich in verschiedenen Ausführungen, wie z.B. Hände eng zusammen vor der Brust, Hände weiter auseinander, einarmig, etc.

  • 20 – 25 Wiederholungen, 3 Sätze

Pullups (Klimmzüge)

Möglich in verschiedenen Ausführungen, wie z.B. Untergriff und Hände enger zusammen, Obergriff und Hände weiter auseinander, etc.

  • 5 – 10 Wiederholungen, 3 – 5 Sätze

Burpees

Im Liegestütz starten, aufstehen und mit nach oben ausgestreckten Armen hochspringen – anschließend wieder in den Liegestütz zurück gehen und wiederholen.

  • 20 Wiederholungen, 3 – 5 Sätze

Blank (gerade)

Prinzipiell in der Liegestütz Position halten, jedoch anstatt mit Händen mit den Unterarmen aufstützen.

  • 60 – 120 Sekunden, 2 – 3 Wiederholungen

Blank (seitlich)

Abwechselnd auf beiden Seiten jeweils gerade auf einem Unteram und seitlichen Fuß aufstützen und Position halten. Als Variation die obere Hand an die Hüfte oder den Kopf legen und mit dem Becken nach unten wippen.

  • entweder 60 – 120 Sekunden halten, 3 Sätze pro Seite
  • oder 20 Wiederholungen, 3 Sätze pro Seite

Tipp: Die passende Motivations-Playlist für Euer Workout gibt es hier!

 

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